Wir trauern um unser langjähriges Ehrenmitglied

Norbert Eckert

Er verstarb am 16.07.2020 im Alter von 77 Jahren.

 

Norbert war Mitbegründer der Prinzengarde Mechernich. Zu Beginn war er aktiver

Musiker im Fanfarencorps. Später war er lange Jahre als Schatzmeister im Vorstand tätig.

Bis zu seinem Tode war er als aktives Mitglied im Festkomitee der Prinzengarde tätig

und stand uns mit Rat und Tat zur Seite.

 

Für seine Verdienste in der Prinzengarde und für das karnevalistische Brauchtum wurden ihm

u.a. der Verdienstorden des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel in Gold und der

Verdienstorden des Bundes Deutscher Karneval in Silber verliehen.

 

Im Jahre 2011 wurde Norbert zum Ehrenmitglied der Prinzengarde ernannt.

 

Norbert wird in Gedanken immer bei uns sein.

 

Prinzengarde 1972 e.V. Mechernich

   

Mechernich, 15.04.2020

 

Aktuelle Mitteilung

 

Leider müssen wir auf Grund der aktuellen Lage alle Veranstaltungen in der nächsten Zeit absagen.

 

Das gilt auch für das geplante Sommerfest der Prinzengarde (zusammen mit der Tafel Mechernich) am 06. Juni 2020.

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress vom 21.02.2020 - > www.mechernich.de

 

Prima Klima in Mechernich

 

Dr. Hans-Peter Schick wird zur „Greta“ beim Sturm auf das Rathaus – Jugendprinzessin Pauline I. (Gerhards) verkündet elf Paragraphen: Tiefdruckgebiete demnach während den Umzügen bis Aschermittwoch nicht zugelassen

 

SadR 2020 1Mechernich – Zuerst bewegte sich das Protest-Schild durch die Tür auf den Rathaus-Balkon. Der Slogan „Mechernich for future“ und Bilder von Blümchenwiesen und E-Autos prangten auf ihm. Dann folgte Dr. Hans-Peter Schick als schwedische Klimaschutzaktivistin „Greta“ verkleidet. Spätestens ab da wusste man: die jecke Zeit geht los.

 

Mit geflochtenen Zöpfen, Strickmütze und gelbgoldener Regenjacke versuchte Schick „sein“ Haus allerdings nicht gegen eine drohende Umweltkatastrophe zu verteidigen, sondern stattdessen gegen den Ansturm der vereinten Mechernicher Karnevalisten, allen voran der Festausschuss Mechernicher Karneval, die Prinzengarde und die KC Bleifööss.

 

Klimakrise weit gefehlt: Umweltgerecht kamen bei des Bürgermeisters Verteidigungsstrategie sogar Papiertüten zum Einsatz. Mit ordentlichem Lungenvolumen blies er sie auf, um sie sogleich mit lautem Getöse platzen zu lassen. Vielleicht ließen sich die Jecken mit seiner grün-angehauchten Strategie doch noch vertreiben.

 

SadR 2020 4Schweres Geschütz

 

Auf der anderen Seite gaben die gegnerischen Kanoniere vor dem Rathaus allerdings alles, um den Beamtenbunker einzunehmen. Sie stopften umringt von zahllosen Jecken, die sich den Rathaussturm nicht entgehen lassen wollten, schweres Geschütz ins Rohr. Sie feuerten, was die Ladung hergab vor und Richtung Schick’schem Rathaus-Turm. Rauch hüllte die Kanone ein.

 

Des Bürgermeisters Donnerbüchse knallte zwar um etliche Dezibel lauter in den Mechernicher Himmel, doch umsonst. Es verhallte wirkungslos. Ihm blieb am Ende nicht anderes übrig, als ergeben die weiße Fahne hin und her zu schwenken – er kapitulierte.

 

 

SadR 2020 6„Krach machen könnt ihr, dat habt ihr gut drauf“, würdigte Karl „Charly“ Theißen, Vorsitzender der Prinzengarde, das spektakuläre Gefecht von der Bühne aus, die man eigens für das närrische Treiben vor dem Rathaus aufgebaut hatte. Für musikalisch schöne Töne sorgte die Prinzengarde mit ihrer BigBand.

 

„Mach zu allem gute Miene“

Natürlich räumte Schick seinen Sitz und Posten nicht gänzlich ohne Worte. Bevor er abdankte, reimte er als Duplikat von Thunbergs lieben Greta „Umweltengel, Klimabollwerk, guter Mensch und gute Trine, mach zu allem gute Miene“.

 

Ihr Kampf fürs Wetter, der sei „prima“. Doch in Mechernich denke man da schon viel weiter voraus. „Bei uns herrscht längst schon bestes Klima!“ Schließlich gebe es im Ort: Wärmepumpen, Windkrafträder, E-Stationen, Fotovoltaikanlagen, dazu noch artenreiche Weiden, 20 Hektar Buchenwald neu gepflanzt im Düttling bald.

 

SadR 2020 2Den Schlüssel nahm Jugendprinzessin Pauline I. (Gerhards) flott unter ihre Fittiche. Von ihrer Regentschaft zeugt die Fahne, die vor dem Rathaus, weithin sichtbar, gehisst wurde.

 

Die jecke Welt in der Stadt am Bleiberg ordnete sie sogleich neu - frei nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Gekonnt verkündete sie als frischgebackenes Stadtoberhaupt närrische elf Paragraphen, die während ihrer Regentschaft gelten sollen. Eins ist demnach sonnenklar: „Tiefdruckgebiete werden ausgeschlossen während der Umzüge an den Karnevalstagen“, so Pauline I., die dafür von den Jecken mit großem Applaus belohnt wurde.

 

Reinhard Kijewski von den „Bleiföös“ hatte am Ende noch den Sessionsorden und ein Lob für den Bürgermeister parat. Schmunzelnd sagte er: „Das Kostüm steht Dir juut. Du bist endlich ens richtig juut frisiert.“ Im Paket dazu gab es dann auch noch ein dreifach Mechernich Alaaf.

 

 

Agentur ProfiPress - Alle Bilder: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Presse-Info der Prinzengarde Mechernich

 

Sturm auf das Mechernicher Rathaus

 

08 mec rathaussturm 2017 44Weiberfastnacht (20. Februar) wird die Prinzengarde Mechernich im Auftrag von Jugendprinzessin Pauline pünktlich um 11.11 Uhr versuchen, das Mechernicher Rathaus zu erstürmen und damit den Straßenkarneval in der Stadt zu eröffnen.

 

Unterstützt wird die Garde vom Festausschuss Mechernicher Karneval, dem KC Bleifööss und dem Club der ehemaligen Mechernicher Tollitäten.

 

Die teilnehmenden Vereine treffen sich bereits ab 9.45 Uhr im Standquartier der PGM „Em Gardestüffje“ und ziehen von dort zunächst über die Heerstraße und der Straße Im Sande zum Vereinsheim des Festausschusses, um Jugendprinzessin Pauline und ihr Gefolge abzuholen. Dann geht es weiter über die Bergstraße, die Blankenheimstraße, Bahnstraße und Weierstraße zum Rathaus.

 

Wir hoffen auf rege Teilnahme der Mechernicher Närrinnen und Narren, insbesondere der Möhne.

 


 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress –  > www.mechernich.de

 

Ein jecker Sturm auf das Rathaus

 

Karnevalisten entern den Beamtenbunker am Weiberdonnerstag – Mit Kanonen wird der Sitz der Stadtverwaltung sturmreif geschossen – Welches Kostüm wird wohl der Bürgermeister überstreifen ?

 

Rathaussturm 22Mechernich – Nee, was sind so jecke Traditionen doch schön: Der Sturm auf das Rathaus steht an. Mit Böllerschüssen aus der Kanone wird der Sitz der Stadtverwaltung am Weiberdonnerstag (20. Februar) erst sturmreif geschossen und dann geentert. Los geht es um 11.11 Uhr.

 

Bei dem karnevalistischen Treiben wird sich auch die närrische Tollität, die Jugendprinzessin Pauline I. (Gerhards) präsentieren. Mit von der Partie sind die Prinzengarde Mechernich (PGM), die „Bleiföös“ sowie der Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK). Kölsche Tön spielt die BigBand der Prinzengarde. Mit der Veranstaltung wird traditionell der Straßenkarneval eröffnet.

 

Allerdings, die Antwort auf die Frage „welches närrische Gewand der Bürgermeister diesmal wählen wird?“ bleibt bis zum großen Tag wohl noch ein gut gehütetes Geheimnis. 2018 setzte er sich als „Donald Trump“, 2019 als „Blei-Stift“ zur Wehr.

 

Nach der Erstürmung lädt der FMK ab 15 Uhr zur großen Karnevalsparty in die Dreifachturnhalle ein. 

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress – Internet > Stadt Mechernich

 

Restkarten für die Damensitzung

 

Veranstaltung der Prinzengarde am 1. Februar ist noch nicht ausverkauft – Vorverkaufsstelle „Em Gardestüffje“

 

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Die Paveier sind eine von vielen Bands, die die Damen mit ihrer Musik verzücken wollen.

Foto: Manfred Esser/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Mechernich – Für die Damensitzung am 1. Februar sind noch Restkarten erhältlich. Vorverkaufsstelle ist die Gaststätte „Em Gardestüffje“ (Rathergasse 24 in Mechernich). Die Sitzung am Samstag, 1. Februar, findet in der Sport- und Festhalle an der Mechernicher Bruchgasse statt. Beginn ist um 13.45 Uhr (Einlass ab 12 Uhr). Die Eintrittspreise liegen zwischen 30 und 33 Euro.

 

Die Besucherinnen erwartet ein Programm mit Spitzenkräften des Rheinischen Karnevals. Die Prinzengarde freut sich unter anderem auf Brings, Paveier, Kuhl un de Gäng, Miljö und die Cöllner. „Botz un Bötzje“ sowie „Willi & Ernst“ führen Zwiegespräche, die die Lachmuskeln strapazieren werden. „Euphorie“, die Showtanzgruppe der Narrenzunft Euskirchen, bietet darüber hinaus etwas fürs Auge. Den Abschluss der Sitzung bestreitet traditionsgemäß die „PGM-Big Band“.

 

06.01.2020 ProfiPress

Heinz Sechtem zum Ehrenvorsitzenden und
Heinz Kranz zum Ehrenmitglied der Prinzengarde ernannt

 

Leider ist das im „Gedränge und Getöse“ der Veranstaltung wohl untergegangen, es fand jedenfalls für die anwesende Presse nicht statt:

Im Rahmen des „Empfangs der Tollitäten bei Rat und Verwaltung“ am 29.12.2019 ernannte der Vorsitzende der Prinzengarde Mechernich, Karl „Charly“ Theißen den langjährigen Vorsitzenden, Heinz „Adi“ Sechtem, zum Ehrenvorsitzenden und Heinz „Hacky“ Kranz zum Ehrenmitglied der Prinzengarde.

Beide haben die Prinzengarde 1972 mitgegründet und gehörten bereits dem ersten Vorstand als Geschäftsführer bzw. Schriftführer an.

191129 RuV 03„Adi“ Sechtem startete seine „Karriere“ in der Prinzengarde im gemischten Tanzcorps des Vereins und spielte später als Posaunist in der PGM-Big Band. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer war er zunächst Stellvertretender Vorsitzender und wurde schließlich 1992 zum Vorsitzenden gewählt.

Er stand 27 Jahre an der Spitze der Prinzengarde, bevor er 2019 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

191129 RuV 01„Hacky“ Kranz begann ebenfalls im gemischten Tanzcorps der Garde und gehörte diesem bis zur Auflösung 1977 an. 1978 legte er aus beruflichen Gründen seinen Vorstandsposten nieder. Ab 1992 bis 2015 fungierte er als Geschäftsführer der Prinzengarde.

Als „Oberkanonier“ der Artillerie der Prinzengarde war es bis jetzt seine Aufgabe, für die reibungslose Erstürmung des Mechernicher Rathaus mit unserer „furchteinflößenden“ Kanone zu sorgen.

Ein Artikel der Agentur ProfiPress vom 06.12.2019 - Kompletter Bericht Internet > Stadt Mechernich

 

„Bleifrei“ durch die jecke Zeit

 

Hochstimmung beim Tollitäten-Empfang von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick auch dank Karnevalist und Moderator Björn Wassong

 

Von Cedric Arndt

 

Tollitätenempfang 2019 01Gruppenbild mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) und Moderator Björn Wassong (2.v.r.): Aus Mechernich, Kommern und Vussem waren die Tollitäten zum karnevalistischen Tollitäten-Empfang in der Aula der St.-Barbara-Schule zusammengekommen.

Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Mechernich – Björn Wassong ist immer gut für einen spektakulären Auftritt und eine kesse Moderation. Diesmal ging beim Tollitäten-Empfang von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allerdings ein Raunen durch den Saal, als der Vollblut-Karnevalist und Kommunalpolitiker aus Weyer die Bühne betrat.

 

Denn Björn Wassong hatte sich im Bergbaumuseum der Stadt Mechernich eine Original-Steiger-Montur geborgt, in der er den Abend bestritt. Und: Ganz Repräsentant aus 2000 Jahren Mechernicher Bleibergbaugeschichte verbot sich der so gewandete Moderator für den Rest des Abends, die Vokabel „Blei“ im negativen Zusammenhang auch nur in den Mund zu nehmen.

 

„Das ist doch das Unwort des Jahres“, erklärte der Humorist, nachdem einige wenige ihre Medienkontakte weidlich ausgenutzt hätten, die Stadt am Bleiberg bundesweit über einige als investigativ geltende Leitmedien in Misskredit zu bringen. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick konnte sich da ein schmunzelndes Kopfschütteln nicht verkneifen. Wassong: „Der Begriff Blei ist in Mechernich und auch für mich persönlich als Ratsmitglied mittlerweile zum Unwort des Jahres geworden. Heute wollen wir daher komplett auf die Erwähnung dieses Wortes verzichten.“

 

Tollitätenempfang 2019 03Für die musikalische Begleitung des karnevalistischen Bürgermeisterempfangs zeichnete die Bigband der Prinzengarde Mechernich verantwortlich.

Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

 

 

„Stolz auf den Bergbau“

 

Sein Outfit solle alle Feiernden immer wieder daran erinnern und wer diese augenzwinkernd vorgetragene Regel dennoch brechen sollte, müsse fünf Euro in die Spendendose werfen. Damit wolle er jedoch keineswegs die Geschichte Mechernichs unter den Teppich kehren, so Björn Wassong: „Wir haben dem Bergbau sehr viel zu verdanken und sind stolz auf diese Vergangenheit.“

 

Die Diskussionen arteten jedoch langsam aus und daher wolle man ihnen mit dem Narrenspiegel begegnen. Schließlich liege den Mechernichern der Bergbau laut Gutachten glücklicherweise nicht im Blut, aber dennoch in der DNA. Passend dazu wurde auch kurzerhand der dreifache Narrenruf „Alaaf“ um ein abschließendes „Glück auf“ erweitert.

 

Nicht die Politik, sondern die närrischen Regenten aus dem Stadtgebiet sollten beim Tollitäten-Empfang von Bürgermeister Dr. Schick wieder im Mittelpunkt stehen. Entsprechend laut fiel der Jubel aus, als die Narrenherrscher aus Mechernich, Kommern und Vussem auf die Bühne traten.

 

Mit 13 Jahren bildete Jugendprinzessin Pauline I. (Gerhards) das jüngste Mitglied der Formation. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) und angesichts ihres größten Hobbys präsentierte sie den Anwesenden eine beeindruckende Tanzchoreografie.

 

Tollitätenempfang 2019 05Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hieß die Närrinnen und Narren des Stadtgebiets in der Aula der St. Barbara Schule willkommen. Auch in seinem 20. Amtsjahr stand er dem traditionellen Prinzenempfang vor.

Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress 

 

 

Dreigestirn mit Erfahrung

 

Unter dem Motto „Kenn Sörje mie mött Phantasie - Kommerner Lebensart“ begegnete auch die 15-jährige Jugendprinzessin Barbara I. (Elschenbroich) von den Greesbergern den Alltagsproblemen mit Humor und bewies mit ihrem Auftritt nur acht Tage nach ihrer Proklamation bereits viel Bühnenroutine.

 

Den Abschluss bildete das Dreigestirn aus Vussem mit Prinz Kurt I. (Quednau), Jungfrau Berta (Guido Bertram) und Bauer Klaus (Altendorf). Im Gegensatz zu den beiden Prinzessinnen konnten alle drei schon in der Vergangenheit Erfahrungen auf dem närrischen Thron sammeln.

 

So war Prinz Kurt I. bereits in der Session 2002/2003 als Jungfrau Kurtine unterwegs. Jungfrau Berta regierte als Bauer Guido und Bauer Klaus als Prinz Klaus I. in der Session 2005/2006. Die Nervosität des Trios hielt sich daher in engen Grenzen, wie auch der Auszug aus ihrem Motto „Wat morje kütt, öss och ejal“ bewies.

 

Denn, so verkündeten die Drei an die jubelnde Menschenmenge gewandt: „Mött Üch ze fiere, datt öss für oss Karneval“. Diesem Leitsatz schlossen sich die Mechernicher Jecken mit Freuden an. Gemeinsam mit ihren bereits ebenfalls schon hervorragend an die fünfte Jahreszeit angepassten Freunden aus der polnischen Partnerstadt Skarszewy, ließen Rat, Verwaltung und Karnevalisten die Tollitäten hochleben und freuten sich mit einem lauten „Glück auf“ auf eine „bleifreie Karnevalssession“.

 

Tollitätenempfang 2019 06Es wurde gesungen, geschunkelt, getrunken und gefeiert beim Tollitäten-Empfang der Stadt Mechernich – die Stimmung vorgegeben wurde dabei unter anderem auch vom Gesangspaar der Prinzengarden-Bigband.

Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Pressebericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 18.11.2019 - Internet: > Kölner Stadt-Anzeiger

 

Mit 13 Jahren „Traumjob“

Jugendprinzessin führt Mechernicher Jecken durch die Saison

   
Von Stefan Lieser

 

191118 KSA Proklamation

Mitten drin im jecken Treiben: Jugendprinzessin Pauline I. mit den Vereinsvorsitzenden und Präsidenten des Mechernicher Karnevals bei der Proklamation. Foto: Stefan Lieser

 

Mechernich - Kein Prinz, kein Dreigestirn – aber eine Jugendprinzessin führt die Jecken des Komitees Mechernicher Karneval (KMK) *) in der neuen Session. Pauline I. wurde jetzt in der Barbaraschule proklamiert.

 

Es wurde spannend in der ehemaligen Schulaula, wo unter anderem die Big Band der Prinzengarde Mechernich unter der Leitung von Christian Waßong die Wartezeit bis zur Proklamation der neuen Tollität des Komitees Mechernicher Karneval (KMK) *) verkürzte. Und dann war es soweit: Die 13-jährige Pauline Gerhards aus Roggendorf wird als Pauline I. bis zum nächsten Aschermittwoch am 26. Februar an der Spitze der Mechernicher Jecken stehen.

 

Aufregung, aber vor allem Vorfreude

 

Sie sei „ein bisschen aufgeregt“ und freue sich gleichzeitig, meinte der Teenager. Rückhalt wird sie „im Dienst“ bei der erfahrenen Prinzessinnenführerin Inge Schiller finden. Ihre ersten Amtspflichten meisterte Pauline I. souverän: Orden für die Vereinspräsidenten, Orden aber auch für ihre Eltern und Großeltern, die kleine Schwester und den älteren Stiefbruder.

 

Auf die neue Tollität kommen nun an die 50 Termine zu, schon um die 20 noch bis Anfang Dezember. „Alle Termine sind frühestens am Nachmittag, die Schulzeit ist nicht betroffen“, so Prinzessinnenführerin Schiller. Pauline wird also weiter die 8. Klasse der Realschule Schleiden besuchen können und kann dort erzählen, was man als Majestät im Mechernicher Karneval alles erleben kann.

 

Genug Zeit will sie trotz der anstehenden Pflichten für ihre beiden Kaninchen haben. Ein weiteres Hobby ist das Tanzen im Verein.

 

Eigentlich hätte Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) vor der Proklamation der neuen Tollität verabschiedet werden sollen **). Doch, so Reinhard Kijewski von der KC Bleifööss, „Prinz Peter hat es leider vorgezogen, heute Abend im Kölner Karneval bei einer Sessionseröffnung zu sein.“ Pauline I. störte das weniger. Sie hat schon mit 13 Jahren einen „Traumjob“, auf den viele Jecken ein Leben lang vergeblich hoffen. (sli)


Änderungen und Schlusswort durch die Internetredaktion der Prinzengarde Mechernich:


*) Die Jugendprinzessin führt nicht nur die Jecken des FMK in der neuen Session, sondern alle im Komitee Mechernicher Karneval zusammengefassten Mechernicher Karnevalsvereine (Festausschuss, Prinzengarde und Bleifööss)

 

**) Es ist im Mechernicher Karneval nicht vorgesehen, dass die ehemaligen Tollitäten ihre Nachfolger proklamieren. Die Proklamation erfolgt durch den Bürgermeister der Stadt Mechernich und die Zepterübergabe durch die IG Roggendorfer Karneval. Vor der Proklamation wird immer die ehemalige Tollität vom Komitee verabschiedet. Das war schon immer so und ist auch allgemein bekannt und hat bisher ohne Einladung funktioniert; die Ex-Tollitäten wussten es einfach, weil sie sich dafür interessierten und dem Mechernicher Karneval weiterhin verbunden waren.

 

Die Prinzengarde Mechernich und die anderen beiden dem KMK angehörigen Vereine, FMK und Bleifööss, werden sich nicht weiter zum Thema "Verabschiedung Prinz Peter IV" äussern, auch nicht nach dem zweiten Presseartikel vom 23./24.11.2019. Wir haben am 16.11.2019 unsere neue Tollität, Jugendprinzessin Pauline I. proklamiert und wünschen ihr eine schöne Karnevalssession ohne irgendwelche "Zwischenrufe".

(V.N.)